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Tag der offenen Schule · Samstag, 12. Dezember 2026 Programm & Anfahrt
Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig in der Lernzeit

Konzepte

Pädagogisches Konzept: Lernen mit Verantwortung

Lernzeiten nach dem Dalton-Prinzip

Fachlich anspruchsvoll, zunehmend selbstständig und gemeinsam mit anderen.

Wir verbinden Fachunterricht mit Lernformen, die Selbstständigkeit, Zusammenarbeit und Eigenverantwortung fördern. Selbstständiges Lernen wird dabei nicht vorausgesetzt – wir führen die Kinder schrittweise daran heran. Die offenen Lerncluster und Lernlandschaften des neuen Schulgebäudes schaffen dafür unterschiedliche Lern- und Arbeitsräume. Die Lernzeiten sind in allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I fest verankert; die Oberstufe ist davon ausgenommen.

Teil des neuen Ganztagskonzepts – Start zum Schuljahr 2026/27 mit Jahrgang 5

Ganztag im Video

Ganztag am Luisen – kurz erklärt: Impressionen aus Lernzeit, Mensa und AGs.

Fachunterricht und Dalton-Lernzeiten

Unser Fachunterricht besteht aus zwei verbundenen Lernformen: dem gemeinsamen Unterricht im Klassenverband und den Dalton-Lernzeiten. In nahezu allen Fächern findet etwa ein Drittel der Unterrichtszeit als Lernzeit statt. Die Kinder bearbeiten Aufgaben anhand fachlicher Lernpläne; Ergebnisse werden kontrolliert und im Unterricht aufgegriffen.

⅓

der Unterrichtszeit ist Lernzeit – in nahezu allen Fächern

Lernzeiten sind regulärer Fachunterricht – keine Freistunden und keine Hausaufgabenbetreuung.

Wie funktionieren unsere Lernzeiten?

Täglich gibt es ein festes Lernzeitenband, grundsätzlich zu Beginn des Schultages. Verschiedene Lehrkräfte betreuen unterschiedliche Lernräume.

Innerhalb des verfügbaren Angebots und verbindlicher Regeln wählen die Kinder, an welchen fachlichen Aufgaben sie arbeiten, welchen Raum und welche Lehrkraft sie aufsuchen. Sie arbeiten je nach Aufgabe allein oder gemeinsam mit anderen.

Das verlangt Planung, sinnvolle Zeiteinteilung und Verantwortung für alle Fächer. Lehrkräfte unterstützen, überprüfen und machen bei Bedarf auch verbindliche Vorgaben. In Klasse 5 führen zusätzliche Lernzeiten im Klassenverband die Kinder besonders eng an diese Arbeitsweise heran.

Offene Lerncluster und Lernlandschaften

Unterschiedliche Räume im neuen Schulgebäude ermöglichen konzentriertes individuelles Arbeiten ebenso wie kooperative Lernformen und gezielte Unterstützung.

FREI DAY – Lernen an Fragen unserer Zukunft

In den Jahrgängen 6 bis 8 ist der FREI DAY mit zwei 60-minütigen Unterrichtseinheiten pro Woche als projektorientiertes Lernformat vorgesehen. Die Schülerinnen und Schüler befassen sich mit selbstgewählten gesellschaftlichen Fragen, entwickeln Ideen und setzen Lösungen möglichst praktisch um. In Klasse 5 bereiten UNESCO- und MINT-Profilunterricht sowie Klassenleitungsstunden darauf vor.

Zu klären (nur für angemeldete Redakteur*innen sichtbar): Bisher stand hier „Der FREI DAY startet in Klasse 5 ab dem Schuljahr 2026/2027.“ Die Schulleitung schreibt: FREI DAY in den Jahrgängen 6 bis 8, Klasse 5 bereitet vor. Bitte auch die Seite FREI DAY und die Frage „Was ist der FREI DAY?“ angleichen.

Der Lernplan

Der Lernplan bündelt die Aufgaben eines Fachs für vier Wochen und schafft einen verlässlichen Überblick. Schriftliche Übungsaufgaben werden dadurch in der Schule erledigt.

So funktioniert der Lernplan

Der Lernplan gibt für einen Zeitraum von vier Wochen einen Überblick über die Aufgaben in den einzelnen Fächern. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden selbst, in welcher Reihenfolge sie diese bearbeiten und bei welcher Lehrkraft sie arbeiten möchten. Für jedes Fach erhalten sie dazu einen entsprechenden Lernplan.

Die Bearbeitung der Lernplanaufgaben fließt anteilig in die Leistungsbewertung ein. Die Kriterien der Bewertung werden transparent gemacht.

Der Lernzeitenplaner

Der Lernzeitenplaner unterstützt dabei, Aufgaben zu organisieren, den eigenen Arbeitsprozess zu dokumentieren und die nächsten Schritte zu planen. Zugleich schafft er Transparenz für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern.

Individuelle Förderung im Lernplan

  • Für stärkere Schülerinnen und Schüler: Zusatzangebote zur Vertiefung und eigene Projekte.
  • Für Kinder mit Unterstützungsbedarf: Wiederholungsmaterial, Kleingruppen und eigenes Tempo.
  • Lernzeit+: Raum, um Inhalte zu vertiefen oder Aufgaben abzuschließen.

Beispiel-Lernplan

Ein Beispiel-Lernplan wird hier demnächst als PDF veröffentlicht.

Leistungen und Hausaufgaben

Wie werden Leistungen bewertet?

Es gelten die gymnasialen fachlichen Anforderungen. Leistungen aus Dalton-Lernzeiten werden ebenso bewertet wie Leistungen aus dem gemeinsamen Klassenunterricht. Sie fließen in die sonstige Mitarbeit des jeweiligen Faches ein. Die Fachlehrkraft kontrolliert Ergebnisse, berücksichtigt fachliche Arbeitsprozesse und verantwortet die Bewertung. Klassenarbeiten und weitere Leistungsüberprüfungen ergänzen diese.

Und die Hausaufgaben?

Schriftliche Übungs- und Vertiefungsaufgaben finden im Ganztag grundsätzlich in der Schule statt. Klassische zusätzliche Hausaufgaben sind nicht vorgesehen. Vokabellernen, Lektüre, Klassenarbeitsvorbereitung oder Nacharbeiten können weiterhin zu Hause anfallen.

Begleitung

Lehrkräfte, Beratungsangebote und Eltern begleiten das selbstständige Lernen gemeinsam. So verbindet unser pädagogisches Konzept verlässliche Strukturen mit wachsender Selbstständigkeit und Verantwortung für den eigenen Lernprozess.

Begleitung durch Lehrkräfte

Selbstständiges Lernen bedeutet nicht, allein zu lernen. Fachlehrkräfte begleiten die Lernzeiten, geben Rückmeldung, beantworten Fragen und unterstützen bei der Planung und Reflexion des Lernprozesses.

Umgang mit Herausforderungen

Nicht immer gelingt selbstständiges Lernen von Anfang an. Bei Schwierigkeiten unterstützen zunächst die Fachlehrkräfte und die Klassenleitung. Je nach Bedarf kommen weitere Angebote der individuellen Förderung hinzu – etwa das Lerncoaching.

Eltern und Erziehungsberechtigte

Eltern sind Lernpartner, nicht Ersatzlehrkraft. Sie helfen durch verlässliche Strukturen, Interesse am Lernplan und frühe Rücksprache bei Problemen.

Persönliche Lernbegleitung durch die Klassenleitungen

Fachlehrkräfte verantworten Aufgaben und Ergebnisse. Die Klassenleitungen begleiten als Tutorinnen und Tutoren die persönliche Lernentwicklung, helfen bei der Organisation und beim Formulieren eigener Ziele. Förder- und Forderangebote ergänzen dies bei Bedarf.

Klassenleitungsstunden – Zeit für Gemeinschaft

In der gesamten Sekundarstufe I sind Klassenleitungsstunden fest im Stundenplan verankert. Hier geht es um soziales Lernen, Methoden, Medienbildung, Teamarbeit, Konfliktlösung, Mitbestimmung und persönliche Entwicklung.

Warum Lernzeiten?

Das Dalton-Prinzip: individuelle Förderung im Schulalltag.

Individuell lernen

  • Eigenes Lerntempo: Lernzeiten geben Raum, Aufgaben zu planen und in passendem Tempo zu bearbeiten.
  • Passgenaue Unterstützung: Lehrkräfte begleiten direkt im Schultag und geben Rückmeldung.
  • Stärken fördern: Kinder können Interessen vertiefen und Herausforderungen gezielt angehen.

Gemeinsam wachsen

  • Gegenseitige Hilfe: Lernen wird als Prozess sichtbar.
  • Förderung ohne Stigma: Unterstützung gehört selbstverständlich zum Schulalltag.
  • Ruhe & Lernklima: Klare Strukturen helfen, konzentriert und verlässlich zu arbeiten.

Zukunft vorbereiten

  • Selbstständigkeit: Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für Aufgaben zu übernehmen. Sie entscheiden selbst, wie sie die Aufgaben ihres Lernplans bearbeiten – zum Beispiel selbstständig, gemeinsam mit anderen oder mit Unterstützung einer Lehrkraft.
  • Transparenz & Struktur: Lernpläne machen Ziele, Fortschritte und nächste Schritte nachvollziehbar.
  • Fit für die Zukunft: Planung, Reflexion und Zusammenarbeit werden früh eingeübt.

Vorteile für Familien

  • Entlastung: Lernzeiten im Schultag, schriftliche Übungen in der Schule statt zu Hause.
  • Kurze Wege: Vereins- und Kulturangebote direkt an der Schule.
  • Chancengleichheit: Verlässliche Lernzeiten für alle Kinder.
  • Planungssicherheit: Feste Betreuungszeiten für berufstätige Eltern.